Steigern Sie die Effektivität und den Ertrag Ihrer Solaranlage
Welche Umwelteinflüsse können für eine Verwitterung verantwortlich sein?
- Verschmutzungen durch Blüten –und Pollenstaub, Blätter, Vogelkot oder durch Winde herangetragener Sandstaub.
- Verschmutzungen durch Ruß-Partikel (Autoabgase und Industrieabgase), Moosbildung und
Algenbildung.
Gemeinsam können diese Verschmutzungen chemische Reaktionen auslösen, die Ihre Solarmodule langfristig unbrauchbar machen. Das hätte einen Austausch der Module zur Folge.
Die naheliegende Lösung ist es, die Solaranlage in regelmäßigen Intervallen professionell zu reinigen oder reinigen zu lassen.
Bedenken Sie, wie regelmäßig ein Auto gereinigt wird. .
Ist Ihnen bekannt, dass Sie diese handwerkliche Dienstleistung (Reinigung) steuerlich geltend machen können?
Sie können 20% des anteiligen Arbeitslohnens inkl. MwSt. bei handwerklichen Dienstleistungen steuerlich geltend machen! Die Höchstgrenze liegt hierbei, bei 1200 Euro pro Jahr und Haushalt. Diese Regelung gilt nicht für das Material, nur für die Arbeitsleistung.
Hier können Sie ein Angebot und Informationen einholen . 
Reinigung von Solarmodulen auf ökologischer Basis - Ertragsoptimierung von Solar-anlagen bis 15%. Solarreinigung erwirtschaftet Ihnen mehr als es kostet.
Informationen zu Reines wasser (Ion-Austausch) & Solarreinigung. Schäden durch Anwendung von entmineralisierten Wasser an anderen Werkstoffen.
Studie:Verwitterung von Glas vs Selbstreinigung von Solarmodulen
Glas ist äußerst anfällig gegen Chemikalien, vor allem gegen Wasser. Der eingelagerte Alkalianteil wird herausgelöst, dabei werden Natriumionen/Kaliumionen in der Art einer Ionenaustauschreaktion gegen Wasserstoffionen aus dem Wasser ersetzt. Die sich an der Oberfläche anreichernden Ionen verbinden sich mit den Hydroxidionen des Wassers zu Natronlauge/Kalilauge. In gleicher Weise werden Calciumionen ausgetauscht, wenn auch aufgrund der schwachen Löslichkeit in geringerem Maße. Die beim Auslaugprozeß entstehende Lauge leitet eine Sekundärreaktion ein, die hydrolytische Spaltung der an sich sehr stabilen Siliciumsauerstoffbindungen. Als Folge wandelt sich die feste Glassubstanz allmählich in eine wasserquellbare, hygroskopische Substanz, Kieselgel genannt, um. Diese Gelschicht hebt sich häufig in Form dünner, stark lichtbrechender Blättchen, als irrisierende Schichten, ab. Eine in Regenbogenfarben schillernde Oberfläche eines scheinbar intakten Glases ist ein erstes Zeichen einer einsetzenden Korrosion. Besonders gefährlich ist die Einwirkung von geringen Wassermengen über einen langen Zeitraum hinweg, etwa durch Kondensfeuchtigkeit. Hierbei kann sich durch ständige Anreicherung eine besonders hochkonzentrierte Lauge bilden, die die Spaltung der Silikatbindungen schnell vorantreibt.
Einfluß von Luftverunreinigungen:
Mit Hilfe von Untersuchungen zur Elementverteilung innerhalb von korrodierten Schichten konnte der Verwitterungsmechanismus geklärt werden. Saure Gase, im wesentlichen Schwefeldioxid, reagieren mit den aus der Glasmasse herausgelösten und an der Oberfläche angereicherten Natrium-, Kalium- oder Calciumverbindungen. Die entstehenden Sulfate lagern sich als schwerlösliche Korrosionsprodukte, dem sogenannten Wetterstein ab. Gleichzeitig werden dem im Gefüge befindlichen Wasser Ionen entzogen, so daß es aus der Glasmasse weitere Ionen aufnehmen kann.
Quelle: Frauenhofer IRB